Geldanlage I: Weltsparen und Savedo im Vergleich

Was machst du mit deinem Geld, wenn du etwas übrig hast? Beim normalen Sparbuch gibt es zu wenig Zinsen. Etwas besser läuft die Geldvermehrung schon mit Tagesgeld oder Festgeld. Wenn man die richtigen Anbieter kennt, gibt es hier ein paar Prozent pro Jahr auf die Einlage. Savedo und Weltsparen behaupten, besonders gute Zinsen zu vergeben. Aber beide Anbieter können nicht wirklich überzeugen. Glücklich wird man damit nicht. Ob es zumindest für den Einstieg aber reicht und es hier eine sichere Möglichkeit zum Geldparken gibt, erfährst Du hier im 1. Erfahrungsbericht unserer Serie zur Geldanlage.

kinokiez #2: ANOMALISA

Is adulthood somehow un-American?

In The Pale King – his unfinished last book – David Foster Wallace presents the postponement of adulthood as a kind of great American symptom. For him it is the indispensable metaphor of American malaise.

Quantum Keys liebt Nietzsche

John, du bist kürzlich nach einer längeren Zeit in England zurück in die USA gezogen. Wie fühlt es sich an nach Hause zu kommen?
Nachdem ich jetzt über ein Jahr wieder zu Hause bin, fühlt sich die Zeit in England an wie ein Traum. Obwohl ich nicht sicher bin, ob es sich, wenn ich dorthin zurückgehen würde, nicht eher wie gestern anfühlen würde. Es wäre toll mal wieder durch die Straßen von London zu laufen. Zu Hause zu sein, fühlt sich ruhiger an, das mag ich sehr.

Shipwrecks: Party-Songs gehen einfach nicht, wenn der Tag scheiße ist

Es gibt Zeiten im Leben, da sind mir 60GB auf dem IPod noch zu wenig. Unlust herrscht auf jede Band und jeden Song, egal ob diese seit einer Dekade das Leben begleitet oder noch nie das Trommelfell hat zittern lassen. Ich kaute ungestillt auf dem Schnuller meiner Datendekadenz und scrollte gedankenfrei durch meinen Musikkatalog, als das Telefon klingelte. Kurze Zeit darauf war ich auf dem Weg zu einem Konzert, das irgendwo jenseits der dunklen Autobahn stattfinden sollte.

Grizu verachtet den Vinyl-Hype

Seit wann machst du Musik und was hat dich dazu gebracht?
Im Kindergarten ging es los mit Gesang und das habe ich von Kirchenchor bis Schulchor auch durch die Pubertät und den Stimmbruch durchgezogen. Übrigens letzte Reihe Bass. In der Grundschule habe ich auch Klavierspielen gelernt.

Europa, unser Aschehaufen

Ich bin auf Sizilien. Es ist spannend von hier die Debatte über Flüchtlinge in Deutschland zu beobachten, hier, wo an mehreren Häfen täglich Tausende ankommen. Die Presse überschlägt sich mit der Berichterstattung in meinem Heimatland, die Flüchtlingsheime brennen. Es ist wichtig, dass wir uns mit dem Thema auseinandersetzen, aber das Phänomen ist kein Neues. Ich gebe mir selbst die Schuld.

Rezension: Alles Licht, das wir nicht sehen von Anthony Doerr

Der Roman bekam den Pulitzer Preis, wurde in unzähligen Kritiken gefeiert. Schon jetzt wird er als Klassiker gehandelt. Weil er sich gut lesen lässt, weil er ab der ersten Seite zum Pageturner avanciert, ohne sich besonders anstrengen zu müssen. Dieses Buch lässt sich schwer aus der Hand legen. Und doch, am Ende passt etwas nicht, etwas fehlt. Alles das, was wir nicht sehen. Begeben wir uns auf Spurensuche.

Die Aufziehgesellschaft

Es ist offensichtlich, dass eine zunehmende Verunsicherung in der Gesellschaft um sich greift. Zukunftsängste beschäftigen uns alle. Abgesehen vom demographischen Wandel, der mit fundamentalen Belastungen für alle verbunden ist, befinden wir uns trotz niedriger Zinsen in Zeiten geringen Wirtschaftswachstums und mangelnder Investitionsstimmung gepaart mit einer Abwärtsspirale des Arbeitsmarktes.