Grizu verachtet den Vinyl-Hype

Seit wann machst du Musik und was hat dich dazu gebracht?
Im Kindergarten ging es los mit Gesang und das habe ich von Kirchenchor bis Schulchor auch durch die Pubertät und den Stimmbruch durchgezogen. Übrigens letzte Reihe Bass. In der Grundschule habe ich auch Klavierspielen gelernt.

Europa, unser Aschehaufen

Ich bin auf Sizilien. Es ist spannend von hier die Debatte über Flüchtlinge in Deutschland zu beobachten, hier, wo an mehreren Häfen täglich Tausende ankommen. Die Presse überschlägt sich mit der Berichterstattung in meinem Heimatland, die Flüchtlingsheime brennen. Es ist wichtig, dass wir uns mit dem Thema auseinandersetzen, aber das Phänomen ist kein Neues. Ich gebe mir selbst die Schuld.

Rezension: Alles Licht, das wir nicht sehen von Anthony Doerr

Der Roman bekam den Pulitzer Preis, wurde in unzähligen Kritiken gefeiert. Schon jetzt wird er als Klassiker gehandelt. Weil er sich gut lesen lässt, weil er ab der ersten Seite zum Pageturner avanciert, ohne sich besonders anstrengen zu müssen. Dieses Buch lässt sich schwer aus der Hand legen. Und doch, am Ende passt etwas nicht, etwas fehlt. Alles das, was wir nicht sehen. Begeben wir uns auf Spurensuche.

Die Aufziehgesellschaft

Es ist offensichtlich, dass eine zunehmende Verunsicherung in der Gesellschaft um sich greift. Zukunftsängste beschäftigen uns alle. Abgesehen vom demographischen Wandel, der mit fundamentalen Belastungen für alle verbunden ist, befinden wir uns trotz niedriger Zinsen in Zeiten geringen Wirtschaftswachstums und mangelnder Investitionsstimmung gepaart mit einer Abwärtsspirale des Arbeitsmarktes.

Watchmen — Hüter der Zeit

Die Antwort auf die Ewigkeit? Eine Frage der Zeit.

Um die Karten bereits in den ersten Zeilen offen auf den Tisch zu legen: #Smartwatches gehen mir auf den Zeiger, werden solch schnelle Halbwertszeit wie die Glubscher von dem Unternehmensgiganten, der sich hinter einem putzigklingenden Namen verbirgt, haben: Google. Morgen wird es die Hälfte aller Digiteller vergessen haben.

Generation Y—Reich an Scheiss, arm an Gut

Viel wurde schon gesprochen über die Generation Y, unserer von Bret Easton Ellis benannten Generation von Weicheiern, von Landstreichern, Müßiggängern, im Allgemeinen ein von Gefühlsduselei durchzogenes Dasein des Suchenden, des Nie-Gehabten, des Wollen-Müssens – die Generation, der alle Türen zur Welt offen stehen und für keine dieser Türen den passenden Schlüssel findet. Und diesen trotz aller Bildung, Studium, Praktika und Auslandsaufenthalten auch nicht mit auf den Weg bekommen hat.

Alleinreisen ist ein „Tabuthema“?

Dieser Artikel bezieht sich auf einen Beitrag auf dem Lifesytel-Blog „This is Jane Wayne“, in dem das „Tabuthema“ des Alleinreisens erörtert wird. Alleinreisen ist ebenso Tabuthema wie der Eiffelturm in Vegas steht. Aber es kann sich ja mal geirrt werden. Vor allem wenn die Welt durch die Linse einer Spiegelreflex gesehen wird und ein Filter die glänzende Realität zum dumpfen Surrogat werden lässt. Aber mit erhobenem Finger wird hier kein Auge zugedrückt, sonst würden mir noch die Tränen kommen. Der Titel des gemeinten Artikels ist „Tabuthema: Alleinreisen – Oder die Kunst, mit sich selbst glücklich zu sein“. Und hier ist meine Antwort.