Rezension: Alles Licht, das wir nicht sehen von Anthony Doerr

Der Roman bekam den Pulitzer Preis, wurde in unzähligen Kritiken gefeiert. Schon jetzt wird er als Klassiker gehandelt. Weil er sich gut lesen lässt, weil er ab der ersten Seite zum Pageturner avanciert, ohne sich besonders anstrengen zu müssen. Dieses Buch lässt sich schwer aus der Hand legen. Und doch, am Ende passt etwas nicht, etwas fehlt. Alles das, was wir nicht sehen. Begeben wir uns auf Spurensuche.

Die Aufziehgesellschaft

Es ist offensichtlich, dass eine zunehmende Verunsicherung in der Gesellschaft um sich greift. Zukunftsängste beschäftigen uns alle. Abgesehen vom demographischen Wandel, der mit fundamentalen Belastungen für alle verbunden ist, befinden wir uns trotz niedriger Zinsen in Zeiten geringen Wirtschaftswachstums und mangelnder Investitionsstimmung gepaart mit einer Abwärtsspirale des Arbeitsmarktes.

Watchmen — Hüter der Zeit

Die Antwort auf die Ewigkeit? Eine Frage der Zeit.

Um die Karten bereits in den ersten Zeilen offen auf den Tisch zu legen: #Smartwatches gehen mir auf den Zeiger, werden solch schnelle Halbwertszeit wie die Glubscher von dem Unternehmensgiganten, der sich hinter einem putzigklingenden Namen verbirgt, haben: Google. Morgen wird es die Hälfte aller Digiteller vergessen haben.

Generation Y—Reich an Scheiss, arm an Gut

Viel wurde schon gesprochen über die Generation Y, unserer von Bret Easton Ellis benannten Generation von Weicheiern, von Landstreichern, Müßiggängern, im Allgemeinen ein von Gefühlsduselei durchzogenes Dasein des Suchenden, des Nie-Gehabten, des Wollen-Müssens – die Generation, der alle Türen zur Welt offen stehen und für keine dieser Türen den passenden Schlüssel findet. Und diesen trotz aller Bildung, Studium, Praktika und Auslandsaufenthalten auch nicht mit auf den Weg bekommen hat.

Radau gegen HIV

11.10.2014, Lükaz, Lünen, Deutschland

Line-Up: Red Apollo, Sum of R, Oathbreaker, Amenra

Radau gegen HIV, so der Name der Veranstaltung im Lükaz in Lünen, die an einem regnerischen Samstagabend ein starkes und weitaus homogenes Line-Up zu bieten hatte. Von Radau war jedoch nichts zu spüren. Vielmehr herrschte eine freundliche und entspannte Grundstimmung, die das Wohltätigkeitsanliegen des Events nochmals unterstrich – der Erlös ging nämlich an die AIDS-Hilfe Unna e.V.