BarclayCard for Students: Meine Erfahrungen mit der Kreditkarte

BarclayCard for Students: Meine Erfahrungen mit der Kreditkarte

Die BarclayCard for Students ist speziell für Studenten entwickelt worden. Kreditkarten sind verlockend. Gerade als Student kann es hilfreich sein, mal etwas auf Pump zu kaufen. Doch das beinhaltet Risiken. Wir haben mal recherchiert, was die Studentenkreditkarte wirklich kann. Denn derzeit bekommst Du die Karte im 1. Jahr gebührenfrei. Wir decken Gefahren und Vorteile auf.
Für immer mehr Onlinebestellungen oder -buchungen braucht man eine Kreditkarte. Bei manchen Girokonten ist eine Kreditkarte für Studenten schon dabei. Doch nicht alle Banken bieten das an, und manchmal nur zu horrenden Gebühren. Was tun, wenn man etwa zu jung ist, aber dennoch eine Kreditkarte benötigt, die einen hohen Verfügungsrahmen hat? Es ist natürlich möglich eine Partnerkarte seiner Eltern zu erhalten. Unabhängigkeit aber geht anders, weil die Rechnung dann natürlich auch an die Adresse der Eltern geht.

Unabhängigkeit garantiert? Die Barclaycard for Students

Für Studenten ist es wegen des fehlenden Gehaltes nicht einfach eine eigene Kreditkarte zu erhalten. Eine Prepaid Kreditkarte kann man natürlich auch als Student beantragen. Jedoch hat man dann ja nicht mehr Geld zur Verfügung und die Verwaltung kann kompliziert sein. Die meisten Prepaid Kreditkarten sind zudem relativ teuer, da eine jährliche Gebühr anfällt. Die Kreditkarte für Studenten von Barclay hingegen ist im 1. Jahr beitragsfrei, danach kostet sie nur 12 Euro pro Jahr. Dabei ist der anfängliche Kreditrahmen bis zu 1.000 Euro.

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Das Kartendoppel hat es in sich

Ich nutze das Kreditkartendoppel (VISA und MasterCard) seit etwa 6 Jahren und habe selbst nur gute Erfahrungen gemacht.

Einer der wichtigsten Aspekte bei der Barclay for Students ist die finanzielle Unabhängigkeit.
Man hat also als Student einen recht hohen Verfügungsrahmen und das von Anfang an. Wenn dir dein anfänglicher Kreditrahmen nicht genügt, kann die Barclaycard für Studenten auch als Prepaid Kreditkarte genutzt werden.

Ein weiterer der Barclaycard Vorteile ist auch bei der Studenten Kreditkarte gegeben: bis zu zwei Monate nichts zurückzahlen ohne dass Zinsen anfallen. Nach den zwei Monaten müssen allerdings mindestens 15 Euro gezahlt werden, ansonsten wird das Kreditkartenkonto gesperrt.

Besonders angenehm finde ich bei Barclaycard, dass ich selbst entscheide, wann ich wie viel überweise. Ich kann entweder direkt alles zahlen oder bis kurz vor Zahlfälligkeit warten. Du musst allerdings zu jedem Rechnungstermin immer mindestens 15 Euro überwiesen haben, damit Du die Karten weiterhin nutzen kannst. Durch die hohe Verzinsung kann man schnell Schulden aufbauen, daher ist es wichtig seine Ausgaben immer unter Kontrolle zu haben.

Die BarclayCard for Students auf Reisen

Auf Reisen habe ich mit der Barclaycard gute Erfahrungen gemacht, die ich euch hier mitteilen möchte. Zum einen ist es ein großer Vorteil zwei Karten zu haben, eine MasterCard und eine VISA-Karte. Dadurch erhöhen sich die Akzeptanzstellen. Außerdem kann es vorkommen, dass eine der Karten gesperrt wird. Dann hat man immer noch die andere zur Hand, die man problemlos nutzen kann.

Sicherheit ist bei Barclay ein wichtiges Thema. Karten werden gesperrt, wenn das Einkaufsverhalten auf Diebstahl hinweist. Das erhöht die Sicherheit. Deshalb ist es aber auch von Vorteil Barclay telefonisch mitzuteilen, wenn man verreist.

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Ein Nachteil dieser Studentenkreditkarte wird auf Reisen deutlich. Geld abheben im Ausland (und Inland) ist zwar sowohl mit der VISA- wie auch der MasterCard-Karte möglich. Doch leider sind die Gebühren einfach zu hoch, nämlich 4% des Umsatzes, mindestens aber 5,95 Euro. Dazu würde ich also wirklich nur im Notfall raten. Von Vorteil wiederum ist, dass im gesamte Euroraum keine Auslandseinsatzgebühren anfallen, wenn Du bargeldlos mit der Karte zahlst. Im Nicht-Euroraum kostet der Karteneinsatz 1,99%.

BarclayCard for Students Gefahren

Obwohl Du als Student vielleicht nicht einmal so viel monatlich zur Verfügung hast, kannst du immer bis zu 1.000€ ausgeben. Das birgt Gefahren. Ein Bekannter, nennen wir ihn Max, hat üble Erfahrung mit der Kreditkarte für Studenten gemacht. Er hat insgesamt über 2000€ Schulden angesammelt. Das war möglich, da BarclayCard seinen Kreditrahmen immer weiter erhöhte.

Christiane Perlewitz, Pressesprecherin bei BarclayCard teilt mir dazu mit, dass das „individuelle Limit durchaus dynamisch ist und im Laufe der Kartennutzung an das Nutzungsverhalten des Kunden angepasst werden kann.“ Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Höhe das Kreditlimit erhöht werde, treffe man stets aufgrund von „vorliegenden Risiko- und Verhaltensparametern.“

Dabei werde auch „insbesondere das Rückzahlungsverhalten eines Kunden bewertet.“ Das mag ja im Allgemeinen so sein. Doch im Falle von Max wurde das Limit einfach so immer weiter erhöht. Man muss also eigenverantwortlich aufpassen, wie viel man ausgibt.

Fazit: Nützlich, aber mit Vorsicht!

Der hohe Verfügungsrahmen für Studenten und die Unabhängigkeit muss man als Vorteil  der Barclaycard für Studenten unterstreichen. Die Bedienung des Online-Kontos ist einfach und übersichtlich, der Service über Telefon ist freundlich und hilfsbereit.Gut wäre es, wenn man auch noch umsonst Bargeld abheben könnte.

Mein Tipp: Nutze die Kreditkarte für Reisen, online oder um ein bisschen flexibler zu sein. Aber behalte deine Ausgaben unter Kontrolle. Es ist nicht die Schuld von Barclay, wenn Du in die Schuldenfalle gerätst. Es ist verführerisch über seinen Verhältnissen zu leben, aber genau das zu kontrollieren, kann man mit der Barclay for Students lernen.

Die Kreditkarte von Barclays kannst Du direkt unter diesem Link ordern. Du brauchst dazu auch eine aktuelle Immatrikulation.

Repräsentatives Beispiel BarclayCard for Students:

Sollzinssatz (veränderlich): 16,99%
Effektiver Jahreszins: 18,38%

• 0 Euro Beitrag im ersten Jahr oder 1. Jahr beitragsfrei – in den Folgejahren kostet die Barclaycard for Students 12 Euro Jahresgebühr.

BarclayCard for Students Alternative

Wenn man sich dauerhaft die Kreditkartengebühren sparen will, ist die ICS Visa World Card eine sinnvolle Alternative zur Barclaycard für Studenten. Der Vorteil hier auch: man behält
sein Girokonto und muss kein neues eröffnen.

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Ein weiterer Vorteil der ICS Visa Kreditkarte ist, dass man – anders als bei der Studentenkreditkarte von Barclay – im gesamten Euroraum kostenlos Bargeld abheben kann.
Wenn du aber in London oder der Schweiz Bargeld abhebst, musst du dafür Gebühren zahlen. Auch mit der Karte zu zahlen in Ländern, die nicht den Euro haben, kostet extra Gebühren: nämlich 1,85% bis 2,00% Gebühren pro Vorgang an.

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Du musst zwar nicht die gesamte Rechnung jeden Monat begleichen, mindestens aber jeweils 2,5% des Gesamtbetrags (Minimalbetrag: 20 Euro), damit du die Karte weiterhin nutzen kannst. Es steht dir offen, ob du jeden Monat selbst überweisen wills (was mehr Kontrolle bedeutet) oder ob die ICS Visa Kreditkartenrechnung direkt per Bankeinzug beglichen wird. Wie bei der BarclayCard hat man also volle Kostenkontrolle. Die Kreditkarte kann direkt bei ICS beantragt werden. Die Zinssätze findest du unten im repräsentativen Beispiel.

Repräsentatives Beispiel ICS Visa Kreditkarte:

Sollzinssatz (veränderlich): 14,85%
Effektiver Jahreszins: 15,90%
(Stand 01.03.2015)

• beitragsfrei

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