Vom langweiligen Leben des Astronauten und Kontrollfreaks Chris Hadfield

Wenn ein Arbeitnehmer es sich erlauben kann, eine Autobiographie vor dem 80. Lebensjahr zu verfassen, dann ist er Astronaut. Der Titel verspricht einiges: Anleitung zur Schwerelosigkeit — Was wir im All fürs Leben lernen können. Chris Hadfield will in seinem Buch aus seinem Allaufenthalt Bilanz ziehen, um uns daraus einige Tipps fürs Leben mitzugeben. Was wir geboten bekommen, ist viel Pathos, wenig Tiefgang, und ein bisschen zuviel Sympathie.

Ein Magazin verführte dich mit der emotionalsten Überschrift aller Zeiten. Was du dann last, war der wohl überflüssigste Artikel der Welt.

Wenn alle anderen ihre Köpfe zu einem für heftig befundenen Ereignis neigten, habe ich schon immer aus Protest in die andere Richtung geschaut. So geht es mir auch mit den neuerdings zuhauf geteilten „heftig“-Links. Ignorieren lassen sich diese Artikel aber schon lange nicht mehr. Meine Timeline wird damit zugespamt.

Sie kommen in Frieden

Es wird wieder lauter, das Schweigen zur Zuwanderungspolitik. Selbst wenn wir noch weit von einer erneuten Verfolgungswelle entfernt sind: in vielen europäischen Ländern hat der Wahnsinn schon längst wieder begonnen.

Das Anagramm für „Hochkultur“ ist nicht „Julia Engelmann“

Heute wollte ich aus der Gemeinde Facebook austreten. Wirklich. Ich war kurz davor. Ich hatte meinen Glauben an das Internet bereits aufgeben — meine User-DATA gepackt. Aber sollte mich der mittelmäßige Slam-Text der Julia Engelmann, der im Internet öfter geteilt wird als grammatikalisch unzulängliche Fußballerweisheiten, wirklich zu einem solch gewagten Schritt bringen?